P.A.C. Skisocken im Test

Die Snowboarderin Sarah Hardt nahm die P.A.C. Skisocken genau unter die Lupe.

Die Profisnowboarderin Sarah Hardt trägt seit 1,5 Jahren P.A.C. und hat sich bereiterklärt die P.A.C. Skisocken genauer unter die Lupe zu nehmen. Sie hat 3 verschiedene P.A.C. Skisocken Modelle getestet. Nach einer kurzen Vorstellung Ihrer Person folgt Ihr ausführlicher Testbericht.

 
Sarah über sich:
 

Ich bin 21 Jahre alt, komme ursprünglich aus dem Taunus und lebe seit 2 Jahren in Innsbruck, um so oft wie möglich zum Snowboarden am Berg sein zu können. Im Freestylebereich bin ich 2013 & 2014 Hessenmeisterin geworden und werde im Ausbildungsbereich, nach der Grundstufe und dem Instructor Snowboard, nun diese Saison den DSV-Snowboardlehrer machen. Seit 1 1/2 Jahren werde ich von P.A.C. unterstützt, wofür ich sehr dankbar bin und hoffe, dass dies noch lange so bleiben wird. Neben P.A.C. zählen GNU Snowboards und Ridersheaven zu meinen Sponsoren.

 
Snowboarderin Sarah testet PAC Skisocken
 
Sarah über die P.A.C. Skisocken:
 

In der letzten Saison habe ich verschiedene Modelle der Funktionssocken genauer unter die Lupe genommen, um herauszufinden, was die Skisocken der eigentlich noch recht jungen, deutschen Marke eigentlich können. Überzeugt haben mich alle drei der getesteten Modelle, wenn auch jedes in seinem eigenen Bereich.

 

Getestet habe ich die Ski Allround, die Ski Race Pro und die Ski Classic Warm+ Skisocken über mehrere Monate bei unterschiedlichsten Temperaturen und Aktivitätsgraden.

 

Ski Race Pro: Mit den eingearbeiteten Keramikfasern überzeugt die Race Pro Skisocke vor allem durch das sehr dünne Material (im Vergleich zur 0815-Skisocke), wodurch sehr wenig Platz im Boot verloren geht. Angenehm ist sie sowohl bei wärmeren Temperaturen, wo normale Skisocken häufig zu warm werden, als auch bei winterlichen Temperaturen. Eher ungeeignet ist sie bei sehr kalten Temperaturen, weil die Socke sehr dünn gestrickt ist.

 

Sie drückt nicht und der Stoff leiert nicht aus, auch nach häufigem Tragen nicht. Zudem sitzt sie eng und gut am Fuß. Gut geeignet ist sie Ski Race Pro auf jeden Fall für alle, die sich auf dem Brett auch wirklich bewegen ;). Mein persönlicher Lieblingssocken!

 

Ski Classic Warm+: Die Classic Warm+ ist durch die verarbeitete Merinowolle dicker, vergleichbar mit einer standard Skisocke, und ist vor allem für sehr kalte Temperaturen geeignet. Sie sitzt gut und eng am Fuß, ist elastischer als die Race Pro Skisocke und die Ski Allround. Das sehr angenehme Material nimmt relativ viel Platz im Boot weg, wodurch dieses schnell zu eng wird. Für mich persönlich ist die Classic Warm + nur bei außergewöhnlich kalter Witterung oder wenig Bewegung geeignet.

 

Ski Allround: Ähnlich der Ski Race Pro Socke hat die Ski Allround ein recht dünnes Material und sitzt gut am Fuß. Sie ist etwas wärmer als die Race Pro. Mir persönlich ist sie bei wärmeren Temperaturen zu warm. Wortwörtlich ein Allrounder, der in allen Bereichen im Mittelfeld arbeitet und gut für mittlere Temperatur und Aktivität bei gleichzeitig hohem Komfort geeignet ist.

 PAC Skisocken im Test
 

Für alle getesteten Modelle gilt: Die Passform ist bei allen Modellen sehr gut, die Socken leiern nicht aus, haben ein angenehmes Material und die Qualität lässt auch nach häufigem Waschen nicht nach. Über Design lässt sich bekanntlich streiten, P.A.C. setzt auf ein klassisches Design, das zwar meinen persönlichen Geschmack nicht anspricht, aber mit Sicherheit nirgendwo negativ auffällt. Mit der antibakteriellen Wirkung können alle Skisocken Modelle punkten, auch nach einer ganzen Woche ununterbrochener Verwendung ist keine bis kaum Geruchsbildung wahrnehmbar. Also alles in allem eine saubere Leistung!